Denkmal Make Up - Verein der Freunde und Förderer des Barbara Denkmals

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In der RZ Nr. 94 vom 23.April 2014 erscheint ein Artikel über das "Denkmal-Make-up der Kaiserin" zum Augustafest. Schon im Dezember 2013 schrieb die RZ über die Initiative hierzu.

Dazu verfasste unser Vorstandsmitglied, Gerald Rotter, einen Leserbrief, in welchem er auch auf das Barbara-Denkmal verwies.  Veröffentlicht wurde der jedoch zu einer ganz unglücklichen Zeit, nämlich in den Weihnachtsferien. Anlässlich des bevorstehenden Augustafestes, an dem sich auch unser Verein wieder beteiligen wird, wollen wir diesen Leserbrief auf diesem Weg noch einmal ins Gedächtnis rufen:


Augusta, Barbara und der Traubenträger – Bürger engagieren sich


Bei einem Streifzug durch die Literatur über die Stadt Koblenz und ihre Denkmäler entdeckt der Leser wieviele Denkmäler Koblenz einst hatte, die im Laufe der Zeit allerlei Unpäßlichkeiten und Widerwärtigkeiten erfahren haben und damit aus dem Stadtbild verschwunden sind. Nur wer weiß, sieht was fehlt. Umso erfreulicher muß es für die Stadt sein, daß der Auftrieb durch die BUGA sich auch auf die Denkmäler auswirkt. Eben erst das Bemühen mit Hilfe des Handwerks das Augusta-Denkmal gründlich zu sanieren, vor einigen Wochen die Installierung des Traubenträgerbrunnens, das gute Ende mehrjährigen bürgerlichen Bemühens. Können wir uns im nächsten Jahr auch noch auf ein gekärchertes helles Deutsches Eck freuen (RZ vom 28.10.13)? Nicht zu vergessen, eine Ergänzung aus der neuesten Zeit, die Lenne-Robinien „Rückkehr" von Erwin Wortelkamp in  der Neustadt, vor dem Eingang zum Schloß; auch sie ein Ergebnis bürgerlichen Zupackens.
Was fehlt noch? Es fehlt noch das Barbara-Denkmal, das einst, nach dem Kaiser am Deutschen Eck, größte Denkmal der Stadt. Gestiftet vom Rheinischen Feldartillerieregiment Nr.8, zusammen mit Bürgern der Stadt Koblenz im Jahre 1907 errichtet für die Gefallenen der Einigungskriege 1866 und 1871. In seiner Konzeption und Symbolik tritt es mächtig für den Frieden ein. Dieses Denkmal ist nicht nur äußerlich groß, sondern beweist Größe in seiner Aussage, die durch den Zusammenhang der drei Figuren „Barbara", „Frieden und „Krieg" sichtbar wird. Eben dies in einer Zeit in der sehr zum Verdruß Englands und Frankreichs, des Kaisers Hochseeflotte zum konfliktreichen „Platz an der Sonne" aufbrechen sollte. Für dieses Denkmal wirbt der Verein der Freunde und Förderer des Barbara-Denkmals. Die Bemühungen sind sichtbar, die symbolische weibliche Figur  „Frieden" steht in der nördlichen Rotunde des Schlosses, sehenswert für alle die höchst qualitätvolle Arbeit des um die Wende zum 20. Jahrhundert bekannten Bildhauers Georg Schreyögg. Der „Krieg" ist fertig, temporär in der Falckenstein-Kaserne aufgestellt. Die „Barbara" wird ihre volle Schönheit im Frühling 2014 wieder erlangt haben. Alle Bauteile sind gesichert. Der Platz ist zugesagt, nahe dem ursprünglichen Standort. Es gibt viel Zuspruch aus der Bevölkerung, erfahren beispielsweise bei den  Augustafesten. Alte Koblenzer können sich an den Brunnen und insbesondere an das kindliche Planschvergnügen erinnern. Überlieferte Texte erfreuen sich an der wohlgestalteten Anlage gegenüber der vergangenen prächtigen Festhalle, durch beliebte Postkarten von schreibefreudigen Touristen auch in der Ferne bekannt. Bemerkenswert auch, daß Amerikaner und Franzosen nach beiden Kriegen die historische Aussage respektierten, sich das Denkmal also für den Vorwurf, es sei revanchistisch, gar nicht eignet. Steht dem Aufbau also nichts mehr im Wege? Alle Hindernisse beseitigt? Viele, durch manchen Sponsor und großzügigen Spender, aber eben nicht alle. Es fehlt noch und wie überall am Geld. Da nehme ich das Zitat von Herrn Gniffke vor dem Augusta-Denkmal gerne auf (RZ vom 9.12.13). Planungen sind ohne Geld nichts. Also, falls Sie etwas übrig haben um das Koblenzer Buga-Motto „Koblenz verwandelt" am Leben zu erhalten, dieser Verein ist noch aufnahmefähig. Auch Google kennt schon das Barbara-Denkmal und seinen Verein. Sehen Sie nach!
Gerald Rotter, Weitersburg


 
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